Mehr als Wutbürger, Shitstorms und Lügenpresse? Emotionen in der politischen Kommunikation
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Programm

Alle Abstracts sowie das Tagungsprogramm stehen auch als Download zur Verfügung.

Donnerstag, 11. Februar 2016

ab 19 Uhr  Get-together
Café Königin 43, Königinstr. 43, 80539 München

Freitag, 12. Februar 2016

8.30 – 9.00 Uhr Registrierung
9.00 – 10.00 Uhr Begrüßung

Keynote: Prof. Dr. Werner Wirth (Universität Zürich):
„Zur Rolle von Emotionen in der politischen Kommunikationsforschung:
Zwischen Abgrenzung und Annäherung“

10.00 – 10.50 Uhr Panel 1: Emotionen aus normativer und öffentlichkeitstheoretischer
Perspektive

Emotionen und Vernunft – Zur Bedeutung von Emotionen in einem Modell
politischer Deliberation
Patrik Ettinger, Christian Caspar & Linards Udris (Universität Zürich)

Öffentliche Emotionen. Theorien der (Unterhaltungs-)Öffentlichkeit und
ihre normativen Implikationen
Dr. Martin R. Herbers (Zeppelin Universität Friedrichshafen)

10.50 – 11.15 Uhr Kaffeepause
11.15 – 12.30 Uhr Panel 2: Funktionalität von Emotionen im öffentlichen Diskurs

Emotionale und expressive Kommunikation in der
Online-Deliberation
Katharina Esau (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)

(Dys-)Funktionalität von Emotionen in Beteiligungsverfahren?
Dr. Sylvana Drewes & Sebastian Heidrich (Georg-August-Universität Göttingen)

Die Rolle von Emotionen im öffentlichen Diskurs über die
EEG-Reform auf Twitter
Ines Engelmann, Andrea Kloß, Tobias Brockmann
& Christoph Neuberger (FSU Jena, LMU München, Universität Duisburg-Essen,
LMU München)

„Lach‘ dir politisches Interesse an“ – Die Wirkung von politischen
Satire-Shows auf die Politikverdrossenheit im
Zwei-Prozess-Modell des Unterhaltungserlebens
Annina Mitterreiter & Andrea Kloß (LMU München)

ab 12.30 Mittagspause 
13.15 – 14.00 Uhr Mitgliederversammlung
14.00 – 15.30 Uhr Panel 3: Emotionale Medienwirkungen in der politischen Kommunikation

Populismus schürt Emotionen. Ein experimenteller Test einer
weit verbreiteten Annahme.
Dominique Stefanie Wirz (Universität Zürich)

Reziproke Effekte bei Migranten. Eine Untersuchung der Rezeptionsprozesse
sowie kognitiven und emotionalen Medienwirkungen auf türkische Migranten
Narin Karadas (LMU München)

Beeinflusst Angst das politische Informationsverhalten und
die politische Urteilsbildung? Eine empirische Analyse zum
Affective Intelligence Modell am Beispiel der Landtagswahl 2011
in Baden-Württemberg
Simon Kruschinski (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Coping-Strategien Jugendlicher im Umgang mit angsteinflößenden oder
beunruhigenden Medienberichten – Zur Bedeutung von Medien, sozialen
Unterstützern und individuellen Einflüssen beim Einsatz von Coping-Strategien
in Bezug auf verängstigende oder beunruhigende Nachrichtenberichte
Michael Schuster (LMU München)

Impulsvorträge Poster-Session

15.30 – 16.15 Uhr Kaffeepause & Poster-Session
16.15 – 17.30 Uhr Panel 4: Emotionen in der Kommunikation von und über politische
Akteure

Wenn Prominente sich für die europäische Idee einsetzen:
Ein komparatives Experiment zur Wirkung von celebrity endorsement
im Europawahlkampf 2014.
Katja Friedrich & Cordula Nitsch (LMU München, HHU Düsseldorf)

Der Erfolg unterhaltender Kommunikationsstrategien politischer Akteure
auf Social Media
Tobias Keller & Katharina Kleinen-von Königslöw (Universität Zürich)

Emotional Politicians: Die emotionale Dimension direkter und indirekter
Medienwirkungen auf Politiker
Christina Köhler (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)

Politiker als Gegenstand der Satire: Die Wirkung politischer und
persönlicher Witze vor dem Hintergrund affektiver Dispositionen
Katharina Emde & Helmut Scherer
(Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover)

17.45 – 19.15 Uhr Podiumsdiskussion mit Stefan Plöchinger (Süddeutsche Zeitung),
Jörg Sadrozinski (Deutsche Journalistenschule) und
Angela Böhm (Journalistin)
19.30 Uhr Abendessen
Leib & Seele, Oettingenstr. 36, 80538 München

Samstag, 13. Februar 2016

9.30 – 10.45 Uhr Panel 5: Emotionale Inhalte in Nachrichtenmedien und
Nutzerkommentaren

Schaffen nationale Zeitungen die Grundlagen für die emotionale
Identifikation von BürgerInnen mit der EU? Eine semio-narrative
Framing-Analyse der deutschen, britischen und spanischen Presse-
berichterstattung über das Zypern-Bailout 2013
Ricard Parrilla Guix (Universität Salzburg)

Objektive Emotionen? Der Gebrauch von Emotionen im indischen und
britischen Fernseh-Nachrichtenjournalismus
Antje Glück (University of Leeds)

Emotionen und sozialer Mehrwert in User-Kommentaren
österreichischer Online-Tageszeitungen
Corinna Wenzel & Sergio Sparviero
(Universität Salzburg, Österreichische Akademie der Wissenschaften)

Hitziges Klima oder abgekühlte Debatte? Bei welchen Themen und
Akteuren die Klimawandelkommunikation online emotional verläuft
Ines Lörcher & Bastian Kießling (Universität Hamburg)

10.45 – 11.15 Uhr Kaffeepause
11.15 – 12.30 Uhr Panel 6: Einfluss von Emotionen auf politische Einstellungen und
politisches Involvement

Emotionales Involvement und politische Beteiligung. Der Einfluss von Angst,
Ärger, Freude und Traurigkeit auf Partizipationsabsichten und Informationssuche
im Kontext politischer PR-Kampagnen
Ramona Proksch & Anne Bartsch (LMU München)

Beyond simple valence: Discrete emotions as mediators of political
communication effects on trust in politicians
Lukas Otto (Universität Koblenz-Landau)

Positive, negative und gemischte Emotionen als Einflussfaktoren auf die
reflektierte Verarbeitung politischer Botschaften und die politische Partizipation
Frank M. Schneider, Anne Bartsch, Lukas Angerer, Miriam Humml, Theresa Leitner,
Sebastian Scherr & Andrea Kloß (Universität Mannheim, LMU München)

Eine Zitationsanalyse des Forschungsfeldes „Emotionen in der Politik“:
Mehr als Wutbürger, Shitstorms und Lügenpresse
Adrian Rauchfleisch (Universität Zürich)

12.30 – 13.00 Uhr Abschlussdiskussion und Verabschiedung / Ausklang
13.30 –
ca. 18.00 Uhr
NaPoKo-Workshop

organisiert vom Nachwuchsnetzwerk Politische Kommunikation (NaPoKo)

Thema: Qualitative Comparative Analysis

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Wer teilnehmen möchte,
wende sich bitte per E-Mail bis 22. Januar 2016 an sprecher@napoko.de.

Teilnahmegebühr: 15 Euro

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